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 Betreff des Beitrags: Dell XPS 13 (9343-9350)
BeitragVerfasst: Mi 06 Mai, 2015 23:03 
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Dell hat mal wieder ein Gerät rausgebracht, von dem ich einfach nicht die Finger lassen konnte. Nachdem mich vor einigen Jahren schon das Dell XPS M1330 so begeistern konnte, dass ich es sogar in Second Life nachgebaut habe, fasziniert mich heute einer der Nachfolger, das XPS 13-9343. Dell hat hier ein 13"-Notebook in ein 11"-Gehäuse gequetscht und auch sonst alles soweit richtig gemacht, dass ich das Teil schon als Dells Meisterstück bezeichnen wollen würde. Und wenn man so liest, wie Andere das Gerät bewerten, bin ich mit dieser Meinung wohl nicht alleine.


Meine Specs

  • Prozessor: Intel Core i7-5500
  • RAM: 8GB DDR3 1600 (Elpida)
  • SSD: Samsung PM851 M.2 2280 512GB
  • Grafik: Intel HD Graphics 5500
  • Audio: Realtek
  • Display: SHP1421, 3200x1800
  • Touchscreen: 10-Punkte-Multitouch, kapazitiv
  • Webcam: 1 MP; 1280x720 (Realtek)
  • WLAN: Dell Wireless 1560 802.11ac
  • Bluetooth: DW1560 4.0 LE
  • Ortung: Ja
  • TPM: 2.0
  • Cardreader: Realtek PCIe
  • Akku: Sanyo; 48,6 Wh (desinged) / 53,8 Wh (actual) / 52 Wh (laut Dell)
  • OS: Windows 8.1 professional x64


Gehäuse

Das Edel-Teil besteht aus Aluminium (Boden und Deckel) und Kohlefaserverbundstoff mit Soft-Touch-Lackierung (dazwischen). Extrem verwindungsfest, starr und stabil. Zum Öffnen des Deckels nimmt man am besten zwei Hände. Das Scharnier hält das stark spiegelnde Gorilla-Glas-Display fest in jeder Position, auch geschlossen, und bei Touch-Bedienung. Man kann das Display schätzungsweise 145° weit öffnen. Dabei besteht die Gefahr, sich einen Finger oder was anderes unten an den Seiten einzuzwicken. Nicht lachen, ist mir schon passiert! ;)

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Abmessungen: 304 x 200 mm.
Höhe vorne 9 mm, hinten 15 mm.
Gewicht: ca. 1,3 kg.


Display

Der atemberaubend dünne Rand des Displays ist ohne Zweifel ein Hingucker. Er ist der Trick, mit dem ein 13"-Ultrabook in ein 11"-Gehäuse passt. Die 4k-Auflösung auf 13" ist arg übertrieben und mit der teilweise schlechten Skalierung vieler Windows-Programme fast nicht sinnvoll nutzbar. Fotos sehen auf dem Display (bei mir ein Panel von Sharp) dafür tatsächlich aus wie auf Fotopapier. Der Effekt wird noch dadurch verstärkt, dass selbst bei extremen Betrachtungswinkeln von der Seite, von oben oder unten, kaum Helligkeits- und schon gar keine Farbverfälschungen auftreten. Als ob man auf von hinten beleuchtetes Papier schaut. Wobei schwarz beeindruckend gleichmäßig tief schwarz ist!
Die Helligkeit ist durchaus gut, für Einsätze unter freiem Himmel in der Sonne reicht es aber vermutlich kaum. Am besten ein schattiges Plätzchen suchen.

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Ich habe mir die Auflösung auf 1920x1080 eingestellt, und die Skalierung deaktiviert (100%). Das bietet genug Platz und ist auf 13" immer noch winzig genug. Durch die hohe Pixeldichte wirkt sich die Interpolation nicht mal negativ auf die Schärfe aus.

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Gegen das starke Spiegeln, das mich wirklich massiv gestört hat, hab ich Entspiegelungsfolie auf dem Display angebracht. Und zwar so, dass der 5mm breite Displayrand auch unten fortgesetzt wird, und Kamera und Dell-Logo nicht von Folie bedeckt sind.

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Das XPS gibt es serienmäßig mit mattem Full-HD-Display. Allerdings muss man dafür auf 4k und Touchscreen verzichten, bekommt dafür aber eine ganze Stunde mehr Akkulaufzeit.


Kamera

Richtig, die 1MP-Kamera sitzt nicht mittig am oberen Bildschirmrand, da ist wohl kein Platz gewesen, sondern links unter dem Display. Das ist gewöhnungsbedürftig und erzeugt manchmal gruselige "Monstereffekte". Aber besser, als auf eine Kamera verzichten zu müssen!
Sie liefert scharfe und für eine Webcam wie ich finde sehr gute Bilder, auch in lichtschwacher Umgebung, und zeichnet 720p-Videos mit 29,97FPS auf. (Getestet mit der Windows8-Kamera-App.) Eine winzige weiße Status-LED neben der Kamera zeigt an, wenn die Kamera in Betrieb ist.

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Tastatur

Tippen auf der flachen Chiclet-Tastatur geht sehr leicht von der Hand. Der Druckpunkt ist präzise und deutlich. Die Tasten haben eine angenehmen Größe und ausreichend Abstand zueinander. Nur die Pfeiltasten und die Funktionstasten sind etwas kleiner geraten. Einen Nummernblock gibt es bei der Größe natürlich nicht.
Der Power-Taster ist für mich etwas ungünstig oben rechts an der Tastatur angebracht, weil ich Laptops dieser Größe, wenn ich sie in Betrieb tragen muss, dort mit Daumen halte. Das XPS13 ist aber so verwindungssteif und leicht genug, dass man es auch an der Handflächenauflage halten kann. Und irgendwo muss der Schalter ja sein.
Die weiße Tastaturbeleuchtung schaltet sich ab, wenn nicht getippt wird. Um sie zu aktivieren reicht es, kurz über das Touchpad zu streichen. Sie ist beim XPS13-9343 Standard und lässt sich in 3 Helligkeitsstufen regeln.

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Touchpad

Das große, sehr präzise reagierende Touchpad ist aus Glas und an einem Stück. Die gesamte Fläche lässt sich mit spürbarem Druckpunkt klicken. Solange man den Finger nicht absetzt, ist der Klick immer ein Linksklick. Man kann also klicken, ohne den Finger abzusetzen oder eine bestimmte Stelle auf dem Pad treffen zu müssen.
Für einen Rechtsklick muss man den Finger wie gewohnt kurz anheben und unten rechts drücken. Linksklicken geht natürlich entsprechend unten Links genauso und der klassische Linksklick per kurzer Berührung ohne drücken geht selbstverständlich auch noch.

Anders als bei vielen anderen Dell-Geräten gibt es keinen Synaptics-Touchpad-Treiber oder ähnliches, wo man Gesten etc. einstellen kann. Die Multi-Touch-Gesten sind demnach Windows-Standard. (Zumindest beim Touchscreen-Modell. Gut möglich, dass es beim Full-HD-Modell ohne Touchscreen da mehr Möglichkeiten gibt.) Sowas wie einstellbare Randbereiche zum Scrollen gibt es also nicht. Dafür hat man ja Multitouch-Gesten. Und den Screen.

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Front-LED

Mittig an der Front ist eine längliche LED angebracht, die weiß leuchtet, wenn der Akku geladen wird. Sie ist dann auch bei geschlossenem Deckel gut zu sehen. Bei schwachem Akku leuchtet sie orange.
Weitere Funktionen dieser LED konnte ich bisher nicht erkennen. LEDs, die "Festplatten"-Aktivität oder den WLAN-Stauts anzeigen, gibt es nicht.

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Ladebuchse

An der linken Seite befindet sich die Anschlussbuchse für das Netzteil. Sie ist kleiner als bei den größeren Dell-Laptops, bietet aber dieselben Funktionen, wie z.B. eine Erkennung des angeschlossenen Netzteils.

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Netzteil

Das 45W Netzteil selbst ist extrem schnuckelig geworden. Kaum größer als eine Zigarettenschachtel kann man es endlich wirklich überall dabei haben, ohne dass sich Laptoptaschen allzusehr aufwölben. Praktisch ist auch, dass man das Kabel sehr bequem und ohne es abzuknicken auf dem Netzteil aufwickeln und festklipsen kann.
Nicht so praktisch ist der große Schuko-Stecker für die Steckdose. Ein flacher Euro-Stecker hätte es vielleicht auch getan?

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USB-Ports

Links und rechts befindet sich jeweils 1 vollwertiger USB 3.0 Port, wovon der rechte Port Powershare unterstützt.

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SD-Cardreader

Der Fullsize-SD-Cardreader kann SDXC bis 128 GB verarbeiten. SD-Karten verschwinden nicht vollständig im Schlitz, sondern stehen eingelegt noch etwa 1/4 raus. Das müssen sie beim XPS13 auch, weil man sie sonst nicht mehr herausbekäme. Einen Federmechanismus gibt es nicht.

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Externe Monitore

Neben dem USB-Port auf der linken Seite befindet sich ein 4k-fähiger Mini-Displayport. Standard-Adapter auf DVI und HDMI funktionieren problemlos (natürlich nicht mit 4k).
Alternativ können Fernseher drahtlos über MiraCast angesteuert werden.

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Headsetbuchse

Auf der anderen Seite der linken USB-Buchse ist der 3,5mm Klinken-Kopfhörer-/Mikrofon-Kombianschluss. Also ein Standard-Headsetanschluss. Wird dort etwas angeschlossen, fragt eine Dell-Software nach, um was für ein Gerät es sich handelt. (Kopfhörer, Mikrofon, Headset, Line, etc.)


Lautsprecher

Das XPS13 bringt über die seitlich abstrahlenden Stereolautsprecher einen für diese Größe vernünftigen Sound zusammen. Er klingt nicht billig-blechern, ich habe in Tablets aber auch schon besseren Sound gehört.


Mikrofon

Die beiden Mikrofone für Stereo-Aufnahmen befinden sich an der Frontseite, links und rechts von der Front-LED.


Akku & Ladestandsanzeige

Die Akkulaufzeit lässt kaum Wünsche offen. Für ein Ultrabook mehr als gut, würde ich sagen. Ein ganzer Arbeitstag ohne Steckdose ist durchaus drin. Spiele saugen den Akku natürlich schneller aus.

Bei Dell ist es üblich, dass Laptop-Akkus eine LED-Ladestands- und Akku-Status-Anzeige haben. Da der Akku beim XPS13 komplett im Gehäuse verschwindet, hat Dell diese Anzeige einfach an der linken Seite angebracht. So kann man den Ladestand des Akkus prüfen, ohne das Gerät einschalten zu müssen. Kurzes Drücken auf die Prüftaste zeigt mit 5 LEDs den Ladestand an.
Langes Drücken, das bei vielen Dell-Akkus den Zustand des Akkus anzeigt, scheint hier keine Funktion zu haben.

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Info-Klappe

Noch ein besonderer Kniff: Service-Tag und Geräteinformationen sind unter einer XPS-Plakette auf der Geräteunterseite versteckt. Sie wird magnetisch und mit einem Federmechanismus geschlossen gehalten und bietet noch Platz für eigene Aufkleber, ohne überzustehen.
ebenfalls auf der Unterseite - wo sonst - sitzen die beiden Gummifußleisten, die dem XPS einen rutschfesten und stabilen Stand geben, und dafür sorgen, dass die Lüftungsschlitze nicht blockiert werden.

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Lüfter

Der XPS13-9343 wird von einem Lüfter gekühlt, der Luft von unten ansaugt und nach hinten wegbläst. Ein kleines Manko dabei ist, dass der Bildschirm in manchen Winkeln die Austritts-Luftschlitze fast vollständig verdeckt. Das scheint aber soweit keine negativen Auswirkungen zu haben, außer dass sich das Scharnier erwärmt.
Solange man ihn nicht fordert, ist der XPS13 sowieso die meiste Zeit passiv gekühlt, d.h. der Lüfter läuft gar nicht. Wenn er läuft, ist er hörbar, aber nicht nervig und nicht sehr laut. Bei Spielen wird er schon etwas lauter, bleibt aber weit von "Turbine" entfernt.


Netzwerkanbindung

Mit dem Netz verbindet sich das XPS über schnelles ac-WLAN. Bei mir ist eine Dell Wireless 1560 802.11ac verbaut. Viel gibt es dazu nicht zu sagen. Von Reichweite und Qualität oberes Mittelmaß würde ich schätzen.
Weiter steht Bluetooth 4.0 LE zur Verfügung. Es funktioniert ;)
LAN-Anschluss ist nicht vorhanden. Wer sich per Kabel verbinden will oder muss, muss auf USB-LAN-Adapter zurückgreifen.
Eine eingebaute Mobilfunklösung gibt es ebenfalls nicht und ist offenbar nicht vorgesehen.


Blick ins Innere

Entfernt man die 9 Schrauben, ist das Gerät immer noch bombenfest verschlossen. Man braucht etwas Geschick, Kraft und sehr gute Fingernägel - oder geeignetes Werkzeug - um den noch angeklipsten Aluminiumboden entfernen zu können. Ist der aber erst mal weg, zeigt sich, dass Akku, SSD und WLAN-Modul auswechselbar sind. Prozessor und RAM sind dagegen direkt auf die Hauptplatine gelötet.
Für meinen Geschmack ist da an ein paar Stellen etwas viel Klebeband reingeraten, aber zumindest scheint nichts fest verleimt zu sein.
Weiter zerlegen wollte ich das Gerät erst mal nicht ohne Grund. Dass da keine WWAN-Karte mehr rein passt, und auch keine geeigneten Antennen vorhandne sind, habe ich gesehen.

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UEFI, Windows, Anwendung, Spiele, Leistung, ...

Dazu später.

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Zuletzt geändert von anpera am So 22 Nov, 2015 15:40, insgesamt 2-mal geändert.
Funktion der Front-LED ergänzt


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 Betreff des Beitrags: Re: Dell XPS 13-9343
BeitragVerfasst: Mo 11 Mai, 2015 18:38 
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UEFI Firmware-Einstellungen

Die Einstellungsmöglichkeiten sind unglaublich umfangreich, wie bei Dell-Business-Notebooks. Man kann quasi jede einzelne Funktion des Laptops hier aktivieren oder deaktivieren, von der Bootreihenfolge über Sicherheits- und Passworteinstellungen, Drahtlosgeräte, SATA-Ports, Wake-on-WLAN, bis zu Hardwarevirtualisierungssupport.

So zahlreiche Optionen zum Ladeverhalten des Akkus habe ich bisher überhaupt in noch keinem anderen Gerät gesehen.
Es ist zum Beispiel möglich, das Laden des Akkus pro Wochentag so zu programmieren, dass nach der eingegebenen Arbeitszeit automatisch von Express-Laden auf akkuschonendes langsames Laden umgeschaltet wird. Noch feiner kann man sogar Zeiten definieren, in denen der Akku gar nicht geladen werden soll, selbst wenn Strom zur Verfügung steht. Und es ist möglich, dass das Gerät innerhalb bestimmter Zeiten bis zu einem gewissen Ladestand ausschließlich und auch bei angeschlossenem Netzteil auf Akku läuft.

Die Basisbelegung der Funktionstasten kann in den UEFI-Einstellungen zwischen Media-Tasten und Funktionstasten umgestellt werden. Für die jeweils nicht ausgewählte Belegung muss man dann die Fn-Taste benutzen. Helligkeitswerte für Display und Tastaturbeleuchtung lassen sich hier genauso voreinstellen, wie Powershare, Prozessorfeatures, oder eine Startzeit, zu der sich das XPS automatisch einschalten soll.

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Übertaktungsoptionen sucht man allerdings vergeblich.


Windows

Vorinstalliert ist Windows 8.1 64 Bit. Über den Geschäftskundenbereich des Dell-Shops bekommt man das Gerät auch mit der Professional-Version.

Der Start, vom Drücken den Powerknopfs bis zur Anmeldemaske, dauert bei meinem bereits voll eingerichteten, mit Software und Spielen vollgepackten und bitlocker-verschlüsseltem Gerät 8 Sekunden. Aus dem Energiesparmodus sind es knapp 2 Sekunden. Nach der Anmeldung ist das Gerät innerhalb einer Sekunde einsatzbereit. Programme gehen quasi ohne Wartezeit auf. Selbst Adobe Premiere (Elements) und LibreOffice (4.4) sind unglaublich schnell einsatzbereit. (Ohne Schnellstarter!)
Windows- und Office-Leistung satt.


Anwendung

Es sind ein paar Programme von Dell vorinstalliert, die sich aber problemlos deinstallieren lassen, wenn man sie nicht nutzen will. Beipsielsweise eine Online-Sicherung, Treiberaktualisierungssoftware, und Ähnliches, sowie eine Testversionen von Office 2013 (sofern man keine Vollversion ausgewählt hat) und McAfee Security Center (1 Jahr inklusive). Auf weitere Bloatware wird glücklicherweise verzichtet.

Zur Skalierung auf dem 4k-Display hab ich oben schon was geschrieben. Ich empfehle wirklich, die Auflösung auf 1920x1080 zu stellen und mit geringerer Skalierung zu arbeiten. Viele Programme ignorieren die Skalierungsoptionen von Windows noch, oder Fenster zeigen plötzlich nicht mehr den ganzen Inhalt an, oder man muss mit einer riesigen Maus winzige Menüs treffen, die dann gigantische Listen öffnen, etc.. Dafür kann das XPS aber nichts.

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Dank Touchscreen und ordentlich Power unter der Haube lassen sich sogar - aus welchem Grund auch immer man das möchte - Android-Apps im Emulator noch gut ausführen.

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Wie sich das Gerät in Benchmarks schlägt, soll hier nicht Thema sein. Davon gibt es sicher genug im Netz zu finden. Demnächst direkt zu Spielen auf dem XPS...

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 Betreff des Beitrags: Re: Dell XPS 13-9343
BeitragVerfasst: Sa 16 Mai, 2015 22:15 
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Spiele

Ja, ich weiß, das XPS 13 ist kein Gaming-Notebook. Und SSD-Platz ist immer noch teuer genug, um ihn nicht für Games zu "vergeuden". Es sei denn, man will ;) Und ich will. Nämlich sehen was das Teil kann.
Überraschenderweise schlägt es sich gar nicht mal so schlecht, sofern man nicht auf 4k-Auflösung spielen will, und mit z.B. 1366x768 zufrieden ist. Hey, der Alienware M11x hat als Gaming-Maschine schließlich auch nicht mehr!

In den Screenshots ist oben rechts die FPS-Anzeige von FRAPS. Alle Tests wurden mit angeschlossenem Netzteil durchgeführt. Mit meinen Grafikeinstellungen habe ich versucht, bei bestmöglicher Grafik ungefähr 30 FPS zu erreichen.


Guild Wars 2

Naja, das sollte keine allzugroße Herausforderung sein. Guild Wars 2 hab ich schon auf einem Dell Venue 8 pro gespielt, also sollte der XPS 13 nicht wirklich ein Problem haben. Hat er auch nicht. Man hat sogar noch Spielraum für leicht erhöhte Grafikeinstellungen, wenn man unterwegs nicht unbedingt 60 FPS braucht.
Hier meine Einstellungen:

Bild

Im PvE kommt der XPS 13 damit je nach Bildinhalt auf Framerates zwischen 20 und 60 FPS.

Bild Bild

Im Zerg im WvW gehts schon mal unter 20 FPS, bleibt aber spielbar. Hänger gibts nicht.

Bild


Diablo 3

Bild

Ich bin jetzt nicht so der fleißige Diablo 3 Spieler. Bei meinem Kratzen an der Oberfläche beim Spielen der Kampangne hat sich Diablo 3 recht stabil (V-Sync!) bei 30 FPS gehalten und ist damit sehr gut spielbar.

Bild Bild


Outlast

Okay, geben wir dem Kleinen mal etwas mehr zu tun:

Bild

Bild Bild Bild

Also auch dieses Spiel ist durchaus spielbar.

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 Betreff des Beitrags: Windows 10 readiness
BeitragVerfasst: Do 04 Jun, 2015 14:37 
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Seit wenigen Tagen hat Microsoft damit begonnen, Benutzer von Windows 7 und Windows 8 über den bevorstehenden Release von Windows 10 und das damit verbundene kostenlose Upgrade zu informieren. Die "Get Windows 10 App", die sich per Icon in der Statusleiste meldet, bietet neben der "Reservierung" des kostenlosen Upgrades auch die Möglichkeit, den Rechner auf seine Kompatibilität mit Windows 10 zu prüfen.

Beim XPS 13 scheint es dabei Probleme mit dem Bluetooth-Treiber zu geben:
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Bis zum Release am 29. Juli ist noch etwas Zeit. Hoffen wir einfach mal, dass Dell bis dahin kompatible(re) Windows10-Bluetooth-Treiber bereitstellt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Dell XPS 13-9343
BeitragVerfasst: Do 18 Jun, 2015 11:10 
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Es hat sich tatsächlich was getan. XPS 13 (late 2015) ist für Windows 10 bereit:

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:)

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 Betreff des Beitrags: Noch mehr Spiele
BeitragVerfasst: Sa 11 Jul, 2015 11:45 
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The Witcher (1)

1) "Warnung: Systemvoraussetzungen nicht erfüllt"
2) "Dieses Programm funktioniert nicht mehr und wird beendet"

Ich hab nicht weiter nach der Ursache gesucht. Vielleicht liegts an meiner alten DVD-Version, vielleicht an fehlender Grafikhardware. Vielleicht kann man durch Manipulation an irgendwelchen INI-Dateien das Spiel zum Laufen bringen. Out-of-the-Box läuft die DVD-Version jedenfalls nicht.


GTA 5

Muss ich wirklich?
Nagut, ich versuch's. ;)

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GTA5 bringt zwar auch schon beim Starten eine Meldung über nicht erfüllte Mindestvoraussetzungen, startet dann aber doch. Zu meiner großen Überraschung läuft das Spiel auf 1280x720 im Vollbildmodus mit allen Grafikeinstellungen auf Minimum sogar halbwegs spielbar. Der eingebaute Benchmark ermittelt Framrates zwischen 15 und 30 FPS, im Schnitt sind es knapp über 20. Hänger oder Laderuckler sind mir nicht aufgefallen.

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Leider wird der Himmel streckenweise nicht korrekt dargestellt, und von der Grafikpracht z.B. bei Explosionen bleibt bei den reduzierten Details natürlich nicht allzu viel übrig. Wer unterwegs nicht ganz so anspruchsvoll ist, dem kann das durchaus für ein Spielchen zwischendurch reichen. Das Zurückschalten auf Directx 10 konnte den Himmel bei mir nicht zurückbringen.
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Second Life

Tiefenunschärfe und Echtzeit-Schatten sollten deaktiviert bleiben, dann läuft Second Life rund und problemlos.
Die Screenshots wurden bei 1920x1080 im Fenstermodus aufgenommen (und auf 1024 Pixel Breite verkleinert).

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 Betreff des Beitrags: Windows 10
BeitragVerfasst: Do 30 Jul, 2015 18:33 
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Nachdem gestern pünktlich zum Releasedatum auf meinem XPS die Meldung kam, dass das kostenlose Windows 10 Upgrade verfügbar ist, habe ich natürlich gleich die Installation gestartet.

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Die Installation ist völlig problemlos durchgelaufen. Die gesamte Hardware wurde erkannt und sie funktioniert. Windows 10 wurde automatisch aktiviert. :)

Was nach dem Upgrade nicht mehr funktionierte, waren der Cisco VPN Client und Oracles VirtualBox. Dafür kann der XPS13 natürlich nix. Für Ersteres bietet der kostenlose Shrew Soft VPN-Client eine gute Alternative, Zweiteres lässt sich durch Neuinstallation der aktuellen Version von VirtualBox leicht beheben.

Mit anderer Software konnte ich bisher keine Probleme feststellen. Auch die Spiele laufen nach wie vor.
Also soweit alles im grünen Bereich mit dem XPS 13 unter Windows 10 :)

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 Betreff des Beitrags: Dell XPS 13-9350
BeitragVerfasst: Fr 06 Nov, 2015 22:54 
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Dell hat einen Skylake-Nachfolger, den XPS 13 9350, herausgebracht. Im Vergleich zu oben ist die verfügbare Maximalausstattung nun folgende:

  • Prozessor: Intel Core i7-6500
  • RAM: 16GB
  • SSD: M.2 1024GB
  • Grafik: Intel HD Graphics 520
  • OS: Windows 10 x64 (Professional im Geschäftskundenbereich)

Kleinere Varianten gibt es zu ungefähr denselben Preisen wie damals den Vorgänger.

Der Mini-Display-Port ist einem Thunderbolt/USB3 Typ C Anschluss zum Opfer gefallen, für den Dell noch eine Art kompakten Universal-Adapter auf HDMI, VGA, Gigabit-LAN und USB3 herausbringen will. Die restliche Ausstattung dürfte ziemlich gleich geblieben sein. Auch äußerlich ist der Nachfolger kaum zu unterscheiden. Die Tastatur des 9343 wirkt auf mich ein klein wenig glatter und dadurch höherwertiger als beim 9350. Ebenso wirkt die Soft-Touch-Oberfläche der Handflächenauflage beim 9343 irgendwie "dicker", "weicher", weniger wie Plastik. Das dürfte aber wirklich nur im direkten Vergleich auffallen. ;)

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XPS 13 9350 (oben) und XPS 13 9343 (unten): Der Unterschied ist äußerlich nur an der Beschriftung der Netzteilbuchse und am neuen USB C Port erkennbar.

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XPS 13 9343 entspiegelt und XPS 13 9350 (noch) nicht entspiegelt. Man kann die Unterschiede in den Oberflächen von Tastatur und Handflächenauflage vielleicht sogar erahnen.

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